Transgenerationale Trauma Weitergabe

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Fachzeitschrift des Berufsverbandes für Heilpraktikerinnen LACHESIS e.V. Nr. 48/2018

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Beschreibung

Transgenerationale Trauma Weitergabe

In den letzten Jahren ist die Weitergabe von Traumata an die nachfolgenden Generationen mehr und mehr in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Nicht nur selbst erfahrene Gewalt, sondern auch ererbte Traumatisierung kann zu tiefgreifenden Erkrankungen führen, für die es oftmals keinen Auslöser zu geben scheint.

Die Autorinnen nähern sich dem Thema auf vielerlei Weise. Die naturwissenschaftlich-biochemische Seite der Traumaweitergabe und die Epigenetik kommen genauso zur Sprache wie alte schamanische Erklärungsmodelle der Entstehung transgenerationaler Traumata. Selbstverständlich bleibt es nicht bei der Klärung der Ursachen. Stattdessen erhält die Leserin Einblicke in verschiedene Ansätze der Therapie: von Homöopathie über Ohrakupunktur, integrale Leibarbeit und Aromatherapie bis hin zu Stimmarbeit öffnen sich vielfältige Möglichkeiten für die Arbeit in der eigenen Praxis. Vorgestellt wird außerdem die wichtige Arbeit von Medica mondiale in der Unterstützung vergewaltigter Frauen und Mädchen in den Kriegs- und Krisengebieten dieser Welt.

Daran, dass auch die schönen Dinge transgenerational weitergegeben werden, erinnert uns die Geschichte der Würzburger Fotografen und Künstlerin Petra Winkelhardt, deren Fotografen die Artikel eindrucksvoll umrahmen: Bereits als Kind spielte sie im Fotolabor ihres Großvaters, der ihr offensichtlich sein künstlerisches Talent weitergegeben hat.

Lachesis | Zeitschrift Nr. 48

Herausgeber & Verlag: LACHESIS e.V.
ISSN: 1619-0017
Auflage: 2000 Stück
Erscheinungsjahr: 2018
Seitenanzahl: 64